App-foxyApp-foxy logoApp-foxy logo

Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch

Finanzen

4,1
Bewertung
100.00K
Installationen
Free
Preis
Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch icon
Werbung

Analysiert von App-foxy

Im gemeinsamen Haushalt merkt man oft erst spät, wie viele kleine Einkäufe sich in einer Woche ansammeln. Ich habe Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch als Begleiter für den Einkaufsalltag ausprobiert und finde den Ansatz angenehm bodenständig: Statt Ausgaben mühsam abzutippen, fotografiert beziehungsweise scannt man Kassenbons und bekommt daraus eine übersichtlichere Sicht auf das eigene Einkaufsverhalten. Die App von marktguru Deutschland richtet sich damit an Menschen, die ihr Haushaltsbudget besser verstehen möchten, aber keine Lust auf ein kompliziertes Finanzprogramm haben.

Der wichtigste Punkt ist für mich die niedrige Einstiegshürde. Ein Bon liegt ohnehin nach dem Einkauf in der Tasche; ihn direkt zu erfassen, fühlt sich deutlich weniger aufwendig an, als später jede Position in eine Tabelle einzutragen. Gleichzeitig sollte man die Anwendung nicht mit einer vollständigen Banking-App verwechseln. Sie arbeitet rund um Kassenbelege und Einkaufsdaten, nicht als umfassende Verwaltung sämtlicher Konten, Verträge oder Daueraufträge.

Wie Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch im Alltag funktioniert

Ich ordne in diesem Abschnitt ein, wie aus einzelnen Kassenbons eine brauchbare Übersicht für den Alltag werden kann und warum der Zeitpunkt des Scannens dabei eine Rolle spielt. Besonders bei gemeinsam erledigten Einkäufen hilft eine feste, einfache Routine, bevor es um die Absprachen im Haushalt geht.

Das könnte dir auch gefallen

Mehr aus unserer Nachrichtenredaktion

Vom Papierbon zur persönlichen Ausgabenübersicht

Der typische Ablauf ist schnell erklärt: Nach dem Einkauf öffne ich Bonsy, erfasse den Kassenbon und nutze anschließend die daraus entstehenden Analysen. Der eigentliche Mehrwert liegt also nicht nur im Speichern eines Belegs. Interessant wird die App, wenn sich mehrere Einkäufe sammeln und man dadurch Muster erkennt, die im Alltag leicht untergehen.

Gerade bei Lebensmitteln ist das hilfreich. Ein einzelner Einkauf wirkt oft unauffällig, doch mehrere Bons können zeigen, wie regelmäßig bestimmte Ausgaben auftreten. Wer bisher nur grob geschätzt hat, was der Wocheneinkauf kostet, erhält dadurch eine bessere Gesprächsgrundlage für das eigene Budget. Ich würde die Anwendung deshalb weniger als digitales Portemonnaie und mehr als Beobachtungswerkzeug für Einkaufsgewohnheiten beschreiben.

Ein praktischer Arbeitsablauf besteht darin, den Bon nicht erst am Monatsende zu sammeln. Ich würde ihn möglichst direkt nach dem Bezahlen scannen, solange der Einkauf noch präsent ist. So gehen weniger Belege verloren, und die spätere Auswertung bleibt näher an der tatsächlichen Einkaufsroutine. Besonders bei kleinen Zwischenstopps, etwa für Getränke oder einzelne Haushaltsartikel, kann diese Konsequenz einen überraschend großen Unterschied machen.

Für wen die App besonders sinnvoll ist

Bonsy passt gut zu Menschen, die ihre Ausgaben bisher nur im Kopf überschlagen. Auch Paare oder Wohngemeinschaften können davon profitieren, wenn sie regelmäßig gemeinsam einkaufen und eine nachvollziehbare Übersicht brauchen. Die App ist außerdem interessant für Nutzer, die zwar ein Haushaltsbuch führen möchten, aber an manueller Dateneingabe immer wieder scheitern.

Ein realistisches Beispiel: Ich komme nach einer Arbeitswoche mit mehreren Bons nach Hause und stelle fest, dass nicht der große Wochenendeinkauf allein das Budget belastet, sondern viele kleinere Besorgungen. Wenn ich diese Belege konsequent erfasse, kann ich beim nächsten Mal gezielter planen: größere Einkäufe bündeln, spontane Stopps reduzieren oder vor dem Losgehen prüfen, was bereits vorhanden ist. Die App nimmt mir diese Entscheidung nicht ab, macht sie aber sichtbar.

Weniger geeignet ist Bonsy für jemanden, der eine vollständige Finanzzentrale erwartet. Wer Einnahmen, Kontostände, Sparziele, Versicherungen und wiederkehrende Zahlungen an einer Stelle verwalten möchte, wird wahrscheinlich eine klassische Haushaltsbuch- oder Banking-Lösung vermissen. Auch Nutzer, die grundsätzlich keine Papierbons aufbewahren oder digitale Rechnungen aus verschiedenen Quellen zusammenführen wollen, sollten den Schwerpunkt der Anwendung berücksichtigen.

Was die aktuelle Version erkennen lässt

Die derzeitige Version ist 2.1.27. Zusammen mit dem Veröffentlichungsdatum vom 11.10.2023 ergibt sich das Bild einer App, die nach ihrem Start weiter gepflegt und schrittweise weiterentwickelt wurde. Ich würde daraus aber keine großen Zukunftsversprechen ableiten. Die Versionsnummer zeigt, dass Veränderungen stattgefunden haben können; sie sagt allein noch nicht, welche Funktion für den eigenen Alltag entscheidend ist.

Für bestehende Nutzer bedeutet das vor allem: Wer Bonsy bereits verwendet, sollte nach Aktualisierungen prüfen, ob sich der Erfassungsablauf oder die Darstellung der Analysen verändert hat. Bei einer App, deren Nutzen stark von einem schnellen täglichen Ablauf abhängt, sind auch kleine Anpassungen relevant. Eine übersichtlichere Eingabe oder eine verständlichere Auswertung kann mehr bewirken als eine auffällige Zusatzfunktion.

Werbung

Neue Nutzer sollten die Anwendung nicht anhand der Versionsnummer beurteilen, sondern anhand des eigenen Ziels. Wenn die zentrale Frage lautet: „Wie viel gebe ich tatsächlich für meine Einkäufe aus?“, liegt Bonsys Stärke genau dort. Wenn die Frage dagegen lautet: „Wie sieht meine komplette finanzielle Situation aus?“, ist der Anwendungsbereich deutlich enger.

Der größte Vorteil gegenüber einem klassischen Haushaltsbuch

Im Vergleich zu Papierlisten oder einer Tabellenkalkulation spart Bonsy den mühsamsten Schritt: die vollständige manuelle Übertragung jedes Bons. Das ist für mich der entscheidende Unterschied. Eine Tabelle bietet zwar maximale Freiheit, verlangt aber Disziplin bei jeder einzelnen Eingabe. Viele gute Vorsätze scheitern nicht an fehlendem Interesse, sondern daran, dass die Erfassung zu umständlich wird.

Gegenüber einer allgemeinen Budget-App wirkt Bonsy fokussierter. Eine klassische Finanz-App kann mehr Bereiche abdecken, verlangt dafür aber meist eine umfangreichere Einrichtung und konsequente Pflege. Bonsy konzentriert sich auf den Einkauf und kann dadurch für diesen speziellen Zweck zugänglicher sein. Die Stärke ist die Spezialisierung, nicht die Vollständigkeit.

Auch der Vergleich mit dem bloßen Aufheben von Bons fällt zugunsten der App aus. Ein Papierstapel bewahrt zwar Belege, hilft mir aber kaum dabei, mein Verhalten zu verstehen. Sobald die Belege digital erfasst und analysiert werden, kann aus passiver Ablage eine Grundlage für Entscheidungen entstehen. Das setzt allerdings voraus, dass ich die Bons regelmäßig einscanne und die Ergebnisse tatsächlich anschaue.

Praktische Strategien, die mehr aus der App herausholen

Ein erster sinnvoller Trick ist, die Anwendung nicht nur in Sparphasen zu nutzen. Wer erst dann scannt, wenn das Budget bereits knapp ist, erhält ein verzerrtes Bild. Aussagekräftiger ist eine längere, möglichst normale Nutzungsphase. So sieht man nicht nur Ausreißer, sondern typische Einkaufswochen und wiederkehrende Gewohnheiten.

Ein zweiter Tipp betrifft die zeitliche Kontrolle. Ich würde die Auswertung an einen festen Moment koppeln, etwa an den Wochenanfang oder an den Tag, an dem die Haushaltsplanung stattfindet. Dadurch wird Bonsy nicht zu einer weiteren vergessenen App, sondern zu einem kleinen Bestandteil der persönlichen Routine. Der Nutzen entsteht weniger durch einen einzelnen Scan als durch die regelmäßige Rückschau.

Ein dritter, nicht sofort offensichtlicher Einsatz ist die Vorbereitung gemeinsamer Haushaltsentscheidungen. Wenn mehrere Personen einkaufen, entstehen schnell unterschiedliche Einschätzungen darüber, wohin das Geld fließt. Eine gemeinsame Betrachtung der erfassten Bons kann sachlicher sein als ein Bauchgefühl. Dabei sollte man vorher absprechen, wer welche Einkäufe erfasst, damit nicht versehentlich Lücken oder Doppelungen entstehen.

Außerdem lohnt es sich, den Scan nicht als Ersatz für jede andere Notiz zu betrachten. Bei besonderen Ausgaben, die auf einem Bon nur schwer einzuordnen sind, kann eine kurze persönliche Ergänzung sinnvoll sein. So bleibt später nachvollziehbar, warum ein Einkauf ungewöhnlich hoch war. Die App liefert die Grundlage, aber die Interpretation bleibt meine Aufgabe.

Werbung

Wo im Alltag Reibung entstehen kann

Die wichtigste mögliche Schwachstelle liegt im Erfassungsprozess selbst. Ein zerknitterter, verblasster oder sehr langer Bon ist naturgemäß schwieriger zu verarbeiten als ein gut lesbarer Ausdruck. Deshalb würde ich die Aufnahme bei gutem Licht machen und den Beleg möglichst glatt halten. Das klingt banal, entscheidet aber darüber, ob der Ablauf schnell erledigt ist oder zusätzliche Kontrolle verlangt.

Auch die Qualität der persönlichen Auswertung hängt davon ab, wie sauber ich arbeite. Wenn Bons fehlen, Einkäufe vergessen werden oder gemeinsame Ausgaben nicht einheitlich behandelt werden, entsteht kein vollständiges Bild. Das ist keine Besonderheit einer einzelnen Funktion, sondern die typische Grenze aller Haushaltsbücher: Automatisierung reduziert Aufwand, ersetzt aber nicht jede Form von Aufmerksamkeit.

Ein weiterer Trade-off ist die Konzentration auf Kassenbons. Diese macht die App angenehm klar, kann aber gleichzeitig Lücken erzeugen, wenn Ausgaben außerhalb des klassischen Einkaufs anfallen. Wer seine gesamte finanzielle Lage analysieren möchte, muss deshalb wahrscheinlich weiterhin mit einem zweiten Werkzeug arbeiten. Für manche Nutzer ist das akzeptabel; andere bevorzugen eine einzige, umfassendere Lösung.

Was bestehende Nutzer und Einsteiger beachten sollten

Wer Bonsy schon länger nutzt, sollte seine bisherige Routine nicht vorschnell ändern, nur weil eine neue Version installiert wurde. Sinnvoller ist ein kurzer Vergleich: Funktioniert der Scan weiterhin so schnell wie erwartet? Sind die Analysen verständlich? Findet man die eigenen Einkaufsdaten ohne Umwege wieder? Solche Fragen zeigen besser, ob die Weiterentwicklung im persönlichen Alltag ankommt.

Einsteiger sollten mit einer klaren Testregel beginnen. Ich würde zunächst nicht versuchen, sämtliche alten Bons nachträglich zu erfassen. Besser ist es, ab einem festen Einkaufstag konsequent zu starten. Dadurch bleibt die erste Erfahrung überschaubar, und man erkennt schneller, ob der Ablauf zur eigenen Gewohnheit passt. Wer nach einigen Einkäufen bereits merkt, dass das Scannen regelmäßig vergessen wird, wird vermutlich auch langfristig keinen großen Nutzen aus der App ziehen.

Die Anwendung ist kostenlos und für Nutzer ab null Jahren freigegeben. Technisch setzt sie mindestens Android 8.0 voraus. Das macht sie für viele ältere Geräte grundsätzlich interessant, wobei die praktische Geschwindigkeit natürlich vom jeweiligen Smartphone abhängt. Für iPhone-Nutzer oder Android-Nutzer mit einem sehr alten Gerät sollte vor der Installation geprüft werden, ob das eigene System die Anwendung unterstützt.

Die bisherige Resonanz fällt ordentlich aus: Bonsy kommt auf einen Durchschnitt von 4,1 bei 885 Bewertungen und 504 Rezensionen. Außerdem wurde die App bereits über 100.000-mal installiert. Diese Zahlen sprechen dafür, dass das Konzept nicht nur theoretisch interessant ist, sollten aber die persönliche Entscheidung nicht ersetzen. Bei einer Scan-App zählt am Ende, ob die eigenen Bons zuverlässig und ohne zu viel Nacharbeit in eine brauchbare Übersicht gelangen.

Was ich mir bei der weiteren Entwicklung ansehen würde

Bei künftigen Aktualisierungen würde ich besonders auf Verbesserungen achten, die den täglichen Ablauf verkürzen. Dazu gehören aus meiner Sicht eine klare Rückmeldung nach dem Scan, eine leicht verständliche Korrektur bei falsch erkannten Angaben und eine Auswertung, die nicht nur Daten sammelt, sondern konkrete Muster gut lesbar macht. Solche Details entscheiden darüber, ob man die App nach einer Woche noch öffnet.

Werbung

Ebenso wichtig wäre für mich der Umgang mit unvollständigen oder ungewöhnlichen Bons. Im echten Leben sind Belege nicht immer sauber, gerade bei kleinen Geschäften oder langen Einkäufen. Eine gute Weiterentwicklung müsste deshalb nicht nur den Idealfall bedienen, sondern auch zeigen, wie man zweifelhafte Einträge schnell überprüft und korrigiert.

Ich würde außerdem beobachten, wie gut Bonsy mit unterschiedlichen Haushaltsrealitäten zurechtkommt. Ein Single-Haushalt, eine Familie und eine Wohngemeinschaft haben nicht dieselben Ausgabenmuster. Die Stärke der App bleibt zwar die bonbasierte Analyse, doch ihre langfristige Nützlichkeit hängt davon ab, ob Nutzer ihre eigenen Situationen verständlich abbilden können.

Ein gemeinsames Gerät braucht klare Grenzen

Wenn mehrere Personen dasselbe Smartphone zum Scannen verwenden, würde ich vorab klären, wer die App bedient und für welche Einkäufe sie genutzt wird. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Gerät in der Küche liegt und nicht einer einzelnen Person gehört. Eine gemeinsame Routine verhindert, dass jemand annimmt, der Bon sei bereits erfasst worden, während er tatsächlich noch in der Einkaufstasche steckt.

Die Entscheidung für ein gemeinsames Gerät ist zugleich eine Frage der Privatsphäre. Kassenbons können persönliche Einkaufsgewohnheiten sichtbar machen; deshalb sollte niemand stillschweigend davon ausgehen, dass alle im Haushalt dieselben Belege oder Auswertungen teilen möchten. Ich würde Bonsy nur dann als gemeinsames Protokoll nutzen, wenn die Beteiligten wissen, was erfasst wird und wer die Übersicht sehen kann.

Absprachen helfen mehr als eine perfekte Erfassung

Für Paare oder Mitbewohner ist eine kleine, einfache Vereinbarung meist hilfreicher als der Versuch, jede Ausgabe sofort lückenlos zu dokumentieren. Man kann beispielsweise festlegen, dass nur gemeinsame Haushaltskäufe erfasst werden und persönliche Besorgungen außen vor bleiben. So bleibt die Auswertung auf die Frage ausgerichtet, die für alle relevant ist, statt zur vollständigen Beobachtung einzelner Einkäufe zu werden.

Wer allein einkauft, aber später mit anderen plant, kann die App ebenfalls als Gesprächsgrundlage nutzen. Ich würde dabei nicht jeden Bon einzeln diskutieren, sondern eher auf wiederkehrende Muster schauen: Welche Art von Einkauf kommt häufiger vor als gedacht, und welche Gewohnheit wäre leicht zu ändern? Das hält die Auswertung praktisch und vermeidet, dass eine Zahl als Vorwurf verstanden wird.

Alterseinstufung ist nicht dasselbe wie ein Familienmodus

Die Freigabe ab null Jahren beschreibt die Altersklassifizierung, nicht automatisch eine spezielle Funktion für Kinder oder Familien. Für mich ist das eine wichtige Unterscheidung: Wenn ein jüngeres Familienmitglied das Smartphone benutzt, sollte ein Erwachsener weiterhin entscheiden, ob und wie es mit Einkaufsbelegen und Haushaltsausgaben umgeht. Ein altersgerechter Store-Eintrag ersetzt keine gemeinsame Absprache über persönliche Finanzinformationen.

Auch bei einem gemeinsam genutzten Konto oder Gerät würde ich die App nicht als Ersatz für getrennte persönliche Aufzeichnungen ansehen. Sobald die Beteiligten unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was privat bleiben soll, ist eine gemeinsame Erfassung womöglich nicht die passende Lösung. In so einem Fall ist es vernünftiger, nur klar abgegrenzte Haushaltskäufe zu protokollieren oder beim eigenen, getrennten Verfahren zu bleiben.

Werbung

Wann eine andere Lösung die bessere Wahl ist

Wer fast ausschließlich bargeldlos zahlt und Belege selten mitnimmt, sollte vor allem überlegen, ob im Alltag genügend Kassenbons zum Erfassen anfallen. Bonsy entfaltet seinen Nutzen über die Belege, die tatsächlich in die Übersicht gelangen. Wenn die eigene Einkaufsroutine kaum Papierbons hervorbringt oder man digitale Abrechnungen an verschiedenen Orten betrachtet, kann eine allgemeine Budget-App oder eine manuelle Tabelle besser zum vorhandenen Ablauf passen.

Umgekehrt ist eine Tabelle nicht automatisch die bessere Wahl, nur weil sie flexibler ist. Wenn ich dort regelmäßig Eingaben aufschiebe, ist ihre Freiheit wenig wert. Für diesen Vergleich würde ich eine einfache Probe machen: Nach einigen Einkäufen zeigt sich, ob das Scannen leichter in die Routine passt als das Tippen. Der entscheidende Maßstab ist nicht die Menge möglicher Funktionen, sondern ob ich die Methode tatsächlich beibehalte.

Mein Urteil für den persönlichen Download-Entscheid

Nach meinem Eindruck ist Bonsy eine gute Wahl für alle, die Einkaufsdaten sichtbar machen möchten, ohne ein umfangreiches Finanzsystem einzurichten. Der Ansatz ist konkret, der Einstieg kostenlos und die Nutzung lässt sich gut an eine ohnehin vorhandene Handlung koppeln: den Kassenbon nach dem Einkauf. Besonders überzeugend finde ich, dass die App nicht verspricht, sämtliche Geldfragen zu lösen, sondern einen klaren Ausschnitt des Haushalts betrachtet.

Ich würde sie Freunden empfehlen, die regelmäßig sagen, dass ihre Einkäufe „irgendwie“ teurer geworden sind, aber nicht wissen, warum. Sie ist auch sinnvoll für Menschen, die Tabellen mögen, aber an der manuellen Pflege scheitern. Weniger passend ist sie für Nutzer, die Konten, Rechnungen und Sparziele in einem einzigen System zusammenführen wollen oder die das Scannen von Bons grundsätzlich als lästig empfinden.

Mein Fazit fällt deshalb bewusst differenziert aus: Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch lohnt sich vor allem als konsequentes Einkaufsprotokoll, nicht als vollständiges Haushaltsbuch für jede Geldbewegung. Wer die Belege zeitnah erfasst und die Analysen regelmäßig nutzt, kann daraus konkrete Entscheidungen für den nächsten Einkauf ableiten. Wer dagegen nur gelegentlich scannt oder eine umfassende Banking-Lösung sucht, ist mit einer anderen Kategorie wahrscheinlich besser bedient.

Häufig gestellte Fragen zu Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch

01

Was ist Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch und wofür kann ich die App verwenden?

Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch ist eine Finanz-App, mit der sich Kassenbons digital erfassen und persönliche Ausgaben übersichtlich verwalten lassen. Nach dem Scannen können Einkäufe kontrolliert, Kategorien zugeordnet und Haushaltskosten besser nachvollzogen werden. Die Anwendung richtet sich vor allem an Nutzer, die Papierbelege reduzieren und ihre täglichen Ausgaben strukturierter dokumentieren möchten.

02

Wie funktioniert das Scannen von Kassenbons mit Bonsy?

Für das Scannen benötigt die App normalerweise Zugriff auf die Kamera des Smartphones. Der Bon wird möglichst flach und bei guter Beleuchtung fotografiert, damit die enthaltenen Informationen erkannt werden können. Je nach Qualität, Schriftbild oder Länge des Belegs kann eine manuelle Korrektur erforderlich sein. Besonders bei zerknitterten, verblassten oder sehr langen Bons sollte man die erkannten Daten anschließend überprüfen.

03

Kann ich mit Bonsy ein Haushaltsbudget erstellen und Ausgaben kategorisieren?

Die App ist darauf ausgelegt, Einnahmen oder Ausgaben im Haushaltsbuch übersichtlich zu organisieren. Nutzer können Einkäufe typischerweise Kategorien wie Lebensmittel, Drogerie, Freizeit oder Haushalt zuordnen und dadurch ihre Kosten besser vergleichen. Ob sämtliche Budgetfunktionen, individuelle Kategorien oder Auswertungen verfügbar sind, kann von der jeweiligen App-Version abhängen. Vor dem Download lohnt sich daher ein Blick auf die aktuelle Funktionsbeschreibung.

04

Sind meine gescannten Bons und Finanzdaten bei Bonsy sicher?

Da Bonsy mit persönlichen Einkaufs- und Haushaltsdaten arbeitet, sollten Datenschutz und Berechtigungen vor der Nutzung sorgfältig geprüft werden. Wichtig ist, welche Informationen lokal gespeichert, mit einem Konto synchronisiert oder an externe Dienste übertragen werden. Lesen Sie die Datenschutzerklärung und die Angaben im jeweiligen App-Store, bevor Sie sensible Daten eingeben. Für besonders vertrauliche Informationen empfiehlt sich außerdem ein sicherer Geräteschutz.

05

Ist Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch kostenlos und für Android sowie iPhone verfügbar?

Ob die App vollständig kostenlos ist oder zusätzliche Premium-Funktionen, Werbung beziehungsweise In-App-Käufe enthält, hängt von der aktuellen Version und der jeweiligen Plattform ab. Prüfen Sie deshalb vor der Installation die Preisangaben im Google Play Store oder Apple App Store. Auch die unterstützte Betriebssystemversion und der genaue Funktionsumfang können sich unterscheiden, weshalb ein kurzer Kompatibilitätscheck sinnvoll ist.

Werbung

Vorteile

  • Schnelles Erfassen von Bons per Kamerascan
  • Ausgaben lassen sich übersichtlich Kategorien zuordnen
  • Hilfreiche Statistiken zeigen das eigene Einkaufsverhalten
  • Praktisch für die gemeinsame Verwaltung des Haushaltsbudgets
  • Regelmäßige Erfassung erleichtert den Überblick über Preisänderungen

Nachteile

  • Die Texterkennung kann bei zerknitterten Bons ungenau sein
  • Manuelle Korrekturen sind bei fehlerhaften Scans nötig
  • Für die Nutzung werden persönliche Ausgabendaten gespeichert
  • Der Funktionsumfang kann je nach Tarif eingeschränkt sein
  • Ohne konsequente Eingabe bleibt das Haushaltsbuch schnell unvollständig
Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch

Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch

Finanzen

Herunterladen vonGoogle PlayNicht verfügbar aufApp Store

Galerie

Bonsy Bon Scan & Haushaltsbuch screenshot 1

Über diesen Eintrag

Wir stellen unabhängige Informationen zu mobilen Apps bereit, die von Drittanbietern entwickelt wurden. Diese Website besitzt, entwickelt oder vertreibt keine der aufgeführten Anwendungen. App-Namen, Logos und Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die angegebenen Kontaktdaten und Richtlinien der Entwickler dienen nur zur Information. Bei Fragen zum Support oder zu Daten wende dich an den Entwickler unter support@bonsy.com, https://bonsy.com oder https://www.bonsy.com/datenschutz-app.


Entwickler
marktguru Deutschland
Support-E-Mail
Website
Datenschutzerklärung